Bild und Ton

Fotos zu Afrika

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Fotos zu Peru

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Fotos zu Ecuador

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Fotos zu Kolumbien

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Fotos zu Panama

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Fotos zu Costa Rica

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Fotos zu Nicaragua

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Fotos zu Kuba

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Soles del Escambray – Cerca del mar y del monte

Soles del Escambray – Cuando calienta el sol


Fotos zu Havanna

Wie alle grossen Städte, war Havanna auch in den Nachtstunden spannend. Wenn die meisten der Touristen in ihren Hotelzimmern verschwunden waren und das echte, ungeschminkte Leben auf den Strassen Einzug hielt, habe ich die Stadt geliebt. Und ich habe sie gehasst, wenn der permanente Touristennepp mit dem ersten Sonnenstrahl erwachte. Oft stand ich staunend vor den sich mir darbietenden Bildern, fassungslos ob der täglichen absurden Realitäten für die Menschen. Wie sie bei Dunkelheit Wasser aus einem Loch in der Strasse schöpfen oder auf dem Innenleben von Federkernmatratzen schlafen. Manchmal konnte ich die Menschen verstehen, oft waren sie mir zu passiv, ihrem Schicksal ergeben. Das Stauen aber, war immer mit dabei. Wer 15 Euro im Monat verdient, die ein Tourist bei einem normalen Abendessen im italienischen Restaurant in Havanna liegen lässt, der kann sich den Luxus der Frage nach Anstand, Ehrlichkeit und Korrektheit nicht leisten. Und Gott sei Dank habe ich auch Menschen getroffen, die davon eine Ausnahme bilden. Es waren wenige. Und deshalb habe ich mich auch gerieben. An dem System, dass die Menschen in eine solch widerwärtige Lage gebracht hat. An den Menschen, die dem offenbar nichts entgegenzusetzen haben. Und an mir, der ich mir auch die Frage stellen muss: Würde ich es an ihrer Stelle anders machen? Als Tourist ist es einfach, sich anzulegen, mit der Polizei, mit dem System, mit allem. Aber würde ich es auch machen, wenn ich nicht wüsste, ob ich die Zelle im totalitären Staat am nächsten Morgen wieder verlassen darf?

BAMBOLEO – Atrevimiento

VANVAN – Anda, ven y muevete

Tshala Muana – Malu Deux

Viele Bilder habe ich gemacht in der Hauptstadt, aber viele Bilder konnte ich nicht machen. Wie hält man den Mangel des sozialistischen Staates, die Lebensart der Karibik gepaart mit der überall sichtbaren Historie der siegreichen Revolution auf Bildern fest? Man bedient sich stellvertretend den realen Bildern. Auf ihnen kann man sehen, dass die Zeit stehen geblieben ist in Kuba und andererseits die Neuerungen nicht verarbeitet werden können. Das sind die Bilder, die zeigen, wo es morgen in Kuba und Havanna schwierig wird. Mein Lieblingsbild ist das Foto mit der Nr. 075, dass als 38 Bild in der Galerie auftaucht. Es zeigt eine junge kubanische Frau, die sich vor der unbemerkten Annäherung eines bettelnden Jungen erschrickt. Nach dem ersten Schreck zeigt sich die junge Frau verärgert und weisst den Jungen zu Recht, dieser deutet als Revanche eine Handbewegung an, die ihr auf den Hintern klatschen möchte. Der Schnappschuss aus der Hüfte dokumentiert, was Havanna derzeit aushalten muss. Menschen, die Zugang zum Pesos Convertibles haben (was nur über den Tourismus, die Prostitution oder einem Business mit Ausländern möglich ist) und der anderen Mehrheit der Gesellschaft, denen das nicht vergönnt ist und die sich mit dem Pesos Nationales durchschlagen müssen. Das ist schwer auszuhalten. Bislang spiegelte dies die Trennung von Ausländern und Kubaner wider. Die Touristen haben ihre Währung, die einen realen Wechselkurs hat – die Kubaner leben in einer isolierten Pesos Nationales-Welt. Dieser hat aber auch einen realen Wechselkurs zum Pesos Convertibles  und der liegt derzeit bei 24:1. Importierte Waren gibt es nur gegen Convertibles. Wer also teilhaben will, muss tauschen, was aber nur theoretisch möglich ist. Immer mehr Kubaner im Sozialismus, die irgendwie zu Convertibles kommen sind aber nicht mehr gleich den anderen. Es wir mehr und mehr Unterschiede geben und das kann dieses bitterarme Volk eigentlich nicht aushalten. Deshalb sagt die Szene etwas über die drohenden Spannungen zwischen Kubanern in Havanna aus in einer Kultur, die eigentlich von einer grossen Solidarität zwischen den Menschen geprägt ist.


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Fotos zu Drachenbefreier gesucht

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Video zu Jazzreagg

Le Grand Bleu

In vier Wochen auf einem Segelschiff über den Atlantik. Leider konnte ich mit meinen Mitteln das unglaubliche Blau des Meeres nicht genügend auf den Fotos rüberbringen (siehe Startfoto), dafür hab ich mich als Kitschfotograf betätigt und ganz viele Sonnenuntergänge und einige Aufgänge aufgenommen. Sorry, ich hab wirklich nur ganz wenige hier hinterlegt… Da es eng ist auf so einem Schiff und man kaum Privatsphäre hat, habe ich auf die Veröffentlichung von Fotos der Teilnehmer verzichtet. Soweit doch abgebildet, stehen sie nicht im Vordergrund. Viel Spass mit der Fotogalerie, die ganz grob auch chronologisch geordnet ist.

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Vor der Abreise

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22 FEEDBACKS

  1. Daniel sagt:

    Superschöne Bilder! Gute Abreise.

  2. Clemens sagt:

    Super Brille! Kommt die zum weissen Anzug in Aktion? ;-)
    Nee, im Ernst: Berichte mal, wie die so bei Seekrankheit hilft. Vielleicht kann ich die dann auch bei meiner naechsten Ausfahrt auf dem beruechtigten Ijsselmeer einsetzen… :-)

    Halt die Ohren steif! Ich denk an Dich!
    Clemens

    ..und immer schoen an die Lee-Seite denken!

  3. Christian sagt:

    Hallo Clemens,
    das Foto mit der Brille stammt von der Abschiedsfeier in Neuchatel, ob sie gegen Seekrankheit hilft, weiss ich nicht. Ich kenne keine Seekrankheit.
    Im Ernst, das war kein Problem, allerdings habe ich schon nach einer Nacht im Hafen am nächsten Tag in Santa Cruz de La Palma ordentlich geschwankt, also landkrank.
    Wo soll das nur enden?
    Als Seemann?
    Liebe Grüsse, Christian

  4. Christian sagt:

    Danke, hoffe, sie werden noch schöner auf dem Meer!

  5. Bettina sagt:

    als seemann, definitiv, immer mit ner pulle rum unterm arm, das erklärt auch das schwanken… :-)

  6. Clemens sagt:

    Sehr gut!
    Die ersten Etappen er- und überlebt. Sehr schön!
    Vor allem das Blau!
    Und es gibt sofort wieder neue Rätsel:
    Ist das das Huhn vom Ei des Columbus?
    Aber ich werde mal in den Texten schauen.

    Weiterso, Herr Steuermann!
    Gruß Clemens

  7. Christian sagt:

    Hallo Clemens,
    jetzt ist alles online. Na ja, vielleicht muss ich an dem Blog noch ein wenig arbeiten, da aber in Happy Germany immer alle so ungeduldig sind, musste das halt raus.
    Das Huhn ist wirklich witzig. Keine Ahnung, wo das herkam. Wir hatten (leider) keine Tiere an Bord (im Gegensatz zu den Seglern früher). Auf einmal war das Bild in meiner Galerie, irgendwo aus den Weiten des www entsprungen. Auch ein Kosmos für sich.
    Gruss
    Christian

  8. Anja sagt:

    Hey Christian
    Die Fotos sind wunderschön!
    (Was hast Du den für eine tolle Kamera, die so qualitativ gute Bilder macht?)
    Weiterhin gute Reise
    Lieber Gruss
    Anja

  9. * sagt:

    ,-)

  10. Christian sagt:

    Wer steckt denn da dahinter?

  11. Hendrik sagt:

    Hallo Christian
    Wie kommst du eigentlich nach Havanna?
    Ist auch egal, zur Not kannst du ja immer noch schwimmen.
    Deine neuen Bilder sind wirklich klasse.
    Ist aber nicht nur die gute Kamera schuld.
    Hast ein gutes Gespür für’s Motiv.
    Ich freue mich schon auf deine neue kubanische Abenteuerserie.
    Bis bald, Hendrik

  12. Christian sagt:

    Hallo Hendrik,
    nachdem ich mich in der Karibik wochenlang herumgetrieben habe, auch um ein Schiff oder Boot zu finden, dass mich mit nach Kuba nimmt, bin ich nun doch auf die Seite der Schnellreisenden gewechselt und nehme morgen einen Flug nach Havanna. Die meisten Segler sind irgendwelche Aussteiger, die Angst vor der nun beginnenden Hurrikan-Saison haben und im besten Fall bis nach Trinidad fahren…beim meinem nächsten Besuch in der Karibik hab ich selbst ein solches…dann fahr sich sicher. Das sind dann doch fast 1000 Seemeilen, sprich eine Woche, zum Schwimmen leider zu weit…
    Und wie ich mich jetzt auf Kuba freue, obwohl ich heute Abend mit Tränen Abschied nehmen musste von herrlichen Menschen, einem wunderbaren Tag mit Fussballspielen und Grillen am Meer…kurzum, der Versöhnung mit den französischen Antillen.
    Aber jetzt ist Kuba und ich bin so gespannt und motiviert,…
    danke für die Blumen zwecks den Fotos.
    Geniess den Sommer (der ja jetzt eingekehrt sein soll),
    bis bald zum nächsten Blog, bzw. den News mit bewegten Bildern und Ton.
    Christian

  13. Christian sagt:

    Hallo Anja,
    ich habe mir für diese Reise eine kleine und kompakte Canon G 11 besorgt, die ich noch besser kennen lernen muss und mich schweren Herzens von meiner alten Olympus (aus der Zeit vor dem Pixelhype) getrennt habe. Inzwischen klappt es auch mit der Canon schon ganz gut, sie macht echt ganz schön viel mit. Kann ich nur weiterempfehlen, was wohl gar nicht nötig ist, denn die Kamera gewinnt sowieso alle Vergleichstests…
    Aber es bleibt dabei:
    Ein gelungenes Foto lebt meiner Ansicht nach entweder vom guten Licht (was man gerade bei der letzten Galerie sehr gut sehen kann, wenn das Licht zu grell war), dem richtigen Moment oder dem geeigneten Motiv. Wenn mehrere der drei Voraussetzungen gegeben sind, dann wird es spannend…finde ich. In diesem Sinne, mach Fotos…
    Liebe Grüsse
    Christian

  14. Gerd sagt:

    Hi Christian

    This is Gerd from Belgium. I wanted to send you a mail but I received it back, so I did probably something wrong.
    Hope your fine and no more troubles. I’ve posted your envelop on monday morning, so that’s OK.
    Hope you’ll have some nice weeks and will here from you soon. Bye and …. be carefull !
    Gerd from Belgium

  15. Grosse Schwester sagt:

    Hi kleiner Bruder,
    haben deine email erhalten. Sind noch nicht im Urlaub.
    Ist halt immer was los hier.
    Wegen deinem Auto werde ich mal Roland fragen. Wir wissen nichts.
    Hoffe es geht dir soweit ganz gut, wo bist du momentan?
    Gruß aus Weier

  16. thierry sagt:

    helo! i don’t know if you remember me…in guadeloupe
    comment vas-tu? give me your news
    i’m so fine and all is good for me. god bless you

  17. Christian sagt:

    Hi Thierry,
    What a nice surprise, to hear from you and what a question, if I remember you? I’m sorry, always busy with travelling und looking for the news. Now I’m here in Colombia, a beautiful Country, really relaxed with friendly people. After that, my journey goes on to Ecuador, Peru and Bolivia. And after that…I don’t know!
    Have you seen the photos of Martinique and Guadeloupe on my website under (Galerie.Drachenbefreier gesucht)?
    Are you married right now?
    All the best for you, your family and friends!
    Hope, to see you soon, your welcome every time in Switzerland and Europe!

    Yours, Christian

  18. Daniel sagt:

    Was ist was?

  19. Christian sagt:

    Ich wusste nicht, woher ch@ch.ch kommt. Hatte den alten Kommentar einfach mal links liegen gelassen und dachte, vielleicht meldet sich der lustige Adressinhaber ja mal wieder.
    Aber http://www.ch.ch ist doch belegt. Wie kommst du daran?

  20. Tanja sagt:

    Hallo Onkel Christian,

    habe mir gerade Deine Bilder angeschaut, sind sehr schön. Da möchte ich selbst wieder in die Ferne :-) .

    Ich wünsche Dir auf diesem Weg schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

    Liebe Grüße
    Tanja

  21. Christian sagt:

    Hallo Tanja,
    vielen Dank für deine Wünsche. Für dich auch das Allerbeste im Neuen Jahr. Besuch meine Seite bald wieder, die nächsten Tage ist Neues online.
    Mein Fazit der Reise steht schon jetzt fest, obwohl noch wenigsten ein paar Monate vor mir liegen. Es lautet: WEITERREISEN!
    Liebe Grüsse, Christian

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